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Psychologin warnt vor pinker Mischdroge „Pink Cocaine“

Stela Malvasija, im Netz unterwegs als „Stela mit einem L“, ist Psychologin, Bewusstseinsforscherin und u. a. auch Teil des Kollektivs „Science of Rave“. In ihren Videos klärt sie immer wieder auf zwischen Konsum, Sucht und allen damit zusammenhängenden Bereichen. In einem aktuellen Clip warnt sie vor der Mischdroge „Pink Cocaine“ bzw. mahnt zur Vorsicht beim [...]

Symbolbild Pink Cocaine

Stela Malvasija, im Netz unterwegs als „Stela mit einem L“, ist Psychologin, Bewusstseinsforscherin und u. a. auch Teil des Kollektivs „Science of Rave“. In ihren Videos klärt sie immer wieder auf zwischen Konsum, Sucht und allen damit zusammenhängenden Bereichen.

In einem aktuellen Clip warnt sie vor der Mischdroge „Pink Cocaine“ bzw. mahnt zur Vorsicht beim Konsum. Am Closing-Wochenende auf Ibiza habe die Lokalpolizei Verstärkung geholt, einen Drogenspürhund eingesetzt und 121 Drogen gefunden.

„Es kam zu keiner Festnahme und vor allem wurde eine Substanz immer wieder gefunden. Und zwar: Pink Cocaine aka TUSI.“ Dass es keine Festnahmen gegeben habe, erklärt Malvasija mit der spanischen Rechtslage:

Besitz zum Eigenbedarf sei erlaubt, das Mitführen in der Öffentlichkeit werde als Ordnungswidrigkeit geahndet. „Meistens sind es so 600 bis 700 Euro“, sagt sie. Bei schneller Zahlung und ohne Einspruch könne sich die Geldstrafe halbieren.

Der Name TUSI leite sich von „two C“ ab, sagt Malvasija. Mit 2C-B oder Kokain habe das Pulver aber oft nichts zu tun: Bei 470 analysierten Proben sei in 93 Prozent Ketamin und in 92 Prozent MDMA gefunden worden. Nur ein sehr kleiner Anteil habe tatsächlich 2C-B enthalten.

TUSI sei kein einheitlicher Stoff, sondern eher eine Marke für ein pink gefärbtes, meist süßlich riechendes Pulver mit wechselnder Zusammensetzung. „Niemand weiß so wirklich, welche Kombination da drin ist“, sagt Malvasija.

Wer TUSI konsumiere, betreibe immer Mischkonsum, da ein Stimulans mit einem dissoziativen Narkosemittel kombiniert werde. Das Verhältnis könne von Beutel zu Beutel variieren. „Tastet euch da ganz langsam ran und konsumiert nicht einfach so wie vorher“, rät sie.

Zusätzlicher Konsum von Alkohol oder anderen Substanzen könne schnell zu Bewusstlosigkeit oder Überhitzung führen, warnt Malvasija. Sie empfiehlt, Drugchecking in Spanien zu nutzen und nicht allein zu konsumieren, sondern mit vertrauten Menschen.

 

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