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Kritik an Moderatorin bei TV-Interview mit Westbam: „Unvorbereitet“ und „sprunghaft“

Westbam ist ein Name, der mit der Geschichte der deutschen Techno-Szene für immer verbunden sein wird. In einer Live-Folge von „Berlin Sounds Inside“ mit Anja Caspary trat er nun als Gast auf. Thematisch reflektierte Westbam dabei u. a. das Berliner Nachtleben der 80er, erzählte von Mayday und Love Parade und sprach über seine internationalen Erfolge [...]

Westbam ist ein Name, der mit der Geschichte der deutschen Techno-Szene für immer verbunden sein wird. In einer Live-Folge von „Berlin Sounds Inside“ mit Anja Caspary trat er nun als Gast auf.

Thematisch reflektierte Westbam dabei u. a. das Berliner Nachtleben der 80er, erzählte von Mayday und Love Parade und sprach über seine internationalen Erfolge – aber auch über Ups & Downs des DJ-Daseins und Zusammenarbeiten mit Artists wie wie Iggy Pop, Nena oder Kanye West.

Moderiert wurde das Ganze von Anja Caspary, einer renommierten deutschen Musikjournalistin, selbst langjährige Musikchefin von Radioeins beim RBB und Buchautorin. Auch unsere Redaktion hat immer wieder spannende Talks von ihr mit Artists wie DJ Tanith, Ellen Allien oder Paul van Dyk aufgegriffen.

Das auf YouTube veröffentlichte Interview sorgte nun aber weniger für bissige Zitate und Momente zu Schmunzeln. Vielmehr macht sich in den Kommentarspalten Unmut der Techno-Community breit.

Einige User kritisierten, Caspary sei Westbam fortlaufend ins Wort gefallen, wiederum andere kritisierten, die Folge sei nicht ausführlich genau gewesen – generell wurde die inhaltliche Auseinandersetzung negativ beäugt.

Einige Kommentare gingen bei ihrer Kritik mehr ins Detail. So korrigierte ein User die Andeutung „Sonic Empire“ sei Deutschlands erster Techno-Nr-1-Hit gewesen. Bereits zuvor hätten dies bereits U96 mit „Das Boot“ (1992), Mark’Oh mit „Tears Don’t Lie“ (1994) und Technohead mit „I Wanna Be A Hippy“ (1995) geschafft.

Westbam selbst kam bei den Kritikern eher gut weg. Öfter wird hervorgehoben, wie ruhig er geblieben sei. „Wenn Max nicht auch mit Radio 1 viel zu tun hätte, er wäre aufgestanden“, schreibt ein User. „So schlecht vorbereitet und immer wieder ins Wort gefallen und auch nur gesprungen zwischen den Fragen. Hauptsache fertig werden…“

Wiederum andere bemängelten fehlende Intuition, Aufmerksamkeit und Vorbereitung. Ein User schreibt: „Schade, dass hier die Interviewerin wie auch leider schon bei anderen Sendungen so sprunghaft agiert, hätte das gern mehr und kompakter und vor allem strukturierter verfolgt.“

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