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Mit dieser App können Nutzer von Smartglasses gemieden werden

Eine kostenlose App soll dabei helfen, Träger von Smartglasses in Clubs und auf Festivals zu erkennen. „ZuckOff“ nutzt Bluetooth, um bestimmte Modelle in der Umgebung aufzuspüren, und informiert über den Gerätetyp sowie die ungefähre Entfernung. Die App erkennt laut Mixmag unter anderem Ray-Ban Meta, Oakley Meta und Snap Spectacles. Sie wurde bereits mehr als 6.000-mal [...]

Eine kostenlose App soll dabei helfen, Träger von Smartglasses in Clubs und auf Festivals zu erkennen.

„ZuckOff“ nutzt Bluetooth, um bestimmte Modelle in der Umgebung aufzuspüren, und informiert über den Gerätetyp sowie die ungefähre Entfernung. Die App erkennt laut Mixmag unter anderem Ray-Ban Meta, Oakley Meta und Snap Spectacles.

Sie wurde bereits mehr als 6.000-mal heruntergeladen und ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Entwickelt wurde „ZuckOff“ von einem polnischen Entwickler. Die kostenlose Version erkennt Geräte in der Umgebung.

Gegen Bezahlung gibt es zusätzlich einen Dienst, der Benachrichtigungen auch dann an das Smartphone sendet, wenn die App selbst nicht geöffnet ist. Die Erkennung basiert laut dem Entwickler auf verschiedenen Informationen, die von den Geräten ausgesendet werden.

Dazu gehören unter anderem UUIDs und Herstellerkennungen. „Wir als Gesellschaft haben zumindest das Recht zu wissen, dass jemand aufnimmt“, erklärt er gegenüber Business Insider. Die App erscheint vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Smartglasses.

Eine Untersuchung von BBC News hatte zuletzt mehrere Fälle dokumentiert, in denen Frauen ohne ihre Zustimmung gefilmt und die Aufnahmen anschließend in sozialen Medien veröffentlicht wurden.

Auch die Verbreitung der Geräte nimmt zu. Nach Angaben von Ray-Ban wurden allein 2025 sieben Millionen Exemplare der Meta-Modelle verkauft. Damit steigt zugleich die Zahl potenzieller Träger in öffentlichen Räumen und bei Veranstaltungen.

Einige Clubs und Festivals haben bereits Konsequenzen gezogen. Das New Yorker BASEMENT untersagte im vergangenen Monat Smartglasses und erweiterte damit seine bestehende Regel gegen Fotoaufnahmen.

Auch das Londoner LGBTQIA+-Festival Body Movements nahm die Geräte vor seiner diesjährigen Ausgabe in die Liste verbotener Gegenstände auf. Body Movements begründete die Entscheidung mit dem Schutz des Veranstaltungsraums:

„Es ist ein Ort für freie Meinungsäußerung und queere Freude ohne Angst. Es ist kein Ort für Überwachungskultur, nicht einvernehmliches Filmen oder Ausbeutung.“ Wer die Brillen auf dem Festival oder der Tanzfläche beim Aufnehmen erwischt werde, müsse das Material löschen und das Gelände verlassen.

Quelle: Mixmag

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