
Nach den politischen Entwicklungen in Serbien meldet sich auch das EXIT Festival zu Wort und stellt weitere Ausgaben im eigenen Heimatland in Aussicht. Zuvor hatte das Festival angekündigt, seine Veranstaltungen in Serbien vorerst auszusetzen. Hintergrund waren politische Spannungen und die Unterstützung der studentischen Protestbewegung.
Die politische Lage in Serbien ist seit Monaten von Protesten gegen Korruption und die Regierung von Aleksandar Vučić geprägt. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Die Protestierenden forderten Aufklärung und politische Verantwortung. Die Auseinandersetzungen wirkten sich auch auf das EXIT Festival aus, das seinen Ursprung auf der Festung Petrovaradin in Novi Sad hat.
Nachdem sich das Festival öffentlich mit den Studierenden solidarisiert hatte, geriet es zunehmend unter politischen Druck. Berichten zufolge wurden öffentliche Fördermittel gestrichen, zudem verlor das Festival Sponsoren. Als Reaktion kündigte EXIT an, sich vorerst aus Serbien zurückzuziehen. Die 25. Ausgabe im Sommer 2025 war damit zunächst als letzte Veranstaltung am ursprünglichen Standort angekündigt worden.
Ein konkreter Termin für die Rückkehr steht bislang nicht fest. Verschiedenen Berichten zufolge könnte das EXIT Festival jedoch 2027 oder spätestens 2028 wieder in Serbien stattfinden. Für das Festival wäre es eine Rückkehr an den Ort, an dem es entstand und der seine Geschichte maßgeblich geprägt hat.
Quelle: IQ Magazine
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