
In der Nacht zum 10. September wurde ein Container an der Talsperre Euba in Chemnitz aufgebrochen und in Brand gesetzt.
Darin lagerte ein Großteil der Technik für das HardBeatZ Open-Air. Der Sachschaden wird in den vorliegenden Angaben auf rund 12.000 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt wegen Einbruchs und Brandstiftung.
Im Container befanden sich unter anderem Ton- und Lichttechnik, Kabel, Zelte und Werkzeuge. Laut dem Instagram-Statement der Veranstalter wurden auch Baumaterialien anderer Vereine beschädigt.
Einige Gegenstände seien entwendet worden, bevor der Container angezündet wurde. Der Anblick habe ihn schwer getroffen, sagte Veranstalter Danny laut Blick.de. „Man steht vor seinem zerstörten Lebenswerk“, beschrieb er den Verlust der Technik, die über Jahre zusammengetragen oder gekauft worden sei.
Das Team von Z-Events kündigte an, die Veranstaltung trotz des Schadens durchzuziehen und Ersatz für die zerstörte Technik zu beschaffen. Dafür starteten die Veranstalter einen Spendenaufruf.
Auch vor Ort sollte gespendet werden können. Nach dem Festival bedankten sie sich auf Instagram für die eingegangenen Spenden. Als Ersatz war eine Musikanlage aus den ehemaligen Zwickauer Clubs Ndorphin und Battlezone vorgesehen.
Für den Abend waren außerdem freier Eintritt, 22 Artists und zwei Bühnen mit verschiedenen Stilen elektronischer Musik angekündigt. Das HardBeatZ Open-Air fand am 19. September 2026 trotz all der Hürden statt.
Nach dem Festival schrieben die Veranstalter in einem Instagram-Kommentar: „Wir werden weiterhin unsere Events durchziehen und lassen uns nicht unterkriegen.“ Zugleich baten sie um Verständnis, dass nicht alle Ermittlungserkenntnisse öffentlich gemacht würden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Quelle: Blick.de
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