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Charlotte de Witte erntet Kritik für Feature von KI-Artist

Charlotte de Witte hat eine Zusammenarbeit mit NAVA angeteasert. Die Sängerin wird als KI-Artist beschrieben; de Witte hatte dessen persische Vocals zuvor bereits beim Tomorrowland gespielt. Details zu dem gemeinsamen Projekt stehen bislang aus. Weder ein Tracktitel noch ein Veröffentlichungsdatum sind bekannt. Auch bleibt offen, wie genau NAVAs Stimme für die Zusammenarbeit erzeugt wurde. In [...]

Charlotte de Witte hat eine Zusammenarbeit mit NAVA angeteasert. Die Sängerin wird als KI-Artist beschrieben; de Witte hatte dessen persische Vocals zuvor bereits beim Tomorrowland gespielt.

Details zu dem gemeinsamen Projekt stehen bislang aus. Weder ein Tracktitel noch ein Veröffentlichungsdatum sind bekannt. Auch bleibt offen, wie genau NAVAs Stimme für die Zusammenarbeit erzeugt wurde. In den Kommentarspalten reagieren einige Fans deshalb kritisch auf den Teaser.

„Zum ersten Mal freue ich mich nicht auf einen neuen Charlotte-de-Witte-Track. Wenn KI die neue Richtung deiner Kunst ist, bin ich raus“, schreibt ein User auf Instagram. Ein anderer gibt zu bedenken: „Es gibt so viele talentierte menschliche Sängerinnen, denen diese Chance hätte gegeben werden können.“

Sorge um künstlerische Glaubwürdigkeit

Ein weiterer Kommentar richtet sich direkt an de Witte: „Du setzt deine eigene künstlerische Glaubwürdigkeit aufs Spiel, indem du solcher Musik eine Plattform gibst.“ Damit stellt sich in der Diskussion nicht nur die Frage nach dem Einsatz von KI, sondern auch danach, welche Rolle menschliche Stimmen in der elektronischen Musik spielen sollen.

Unterstützung für NAVA

DJ Pezar verteidigt de Wittes Vorhaben. NAVA sei nicht einfach nur ein KI-Artist, sondern stehe für die Stimmen iranischer Frauen, die seit Jahrzehnten zum Schweigen gebracht würden und nicht frei singen könnten. Persische Vocals und Poesie auf eine internationale Bühne zu bringen, sei für ihn auch ein Statement für Freiheit und Identität.

Doch auch diese Einordnung überzeugt nicht alle. Ein User fragt: „Warum KI, wenn ihr stattdessen großartige iranische Sängerinnen unterstützen könnt?“

Teaser oder Meinungsabfrage?

Bislang hat de Witte keine weiteren Informationen zu der Zusammenarbeit veröffentlicht. Ob sie zunächst die Reaktionen ihrer Community abwartet, lässt sich aus dem Teaser nicht ableiten. Ebenso ist noch unklar, welche Rolle NAVA auf einem möglichen Track einnimmt und wie die Vocals entstanden sind. Bislang macht das Projekt den Eindruck, als warte man die Reaktionen aus der eigenen Community ab.

Zudem trifft der Teaser einen ohnehin in der Szene aufkeimenden Nerv. Streaming-Anbieter wie Deezer oder YouTube Music lassen KI-generierte Musik mittlerweile konsequent filtern oder löschen. Künstler wie Armin van Buuren oder Jeff Mills haben sich KI dagegen öffentlich bereits angenähert.


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Der Beitrag Charlotte de Witte erntet Kritik für Feature von KI-Artist ist auf FAZEmag erschienen.

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